Kiel (21. März 2025) Anlässlich der Abschlussdiskussion zum Altenparlament 2024 heute im Schleswig-Holsteinischen Landtag betonte die LAG-Vorsitzende Anette Langner die Bedeutung des Gremiums insbesondere für die Landtagsfraktionen. Gleichzeitig warnte sie vor einem Motivationsverlust der Delegierten.
„Wir müssen die Wertschätzung, die wir alle zusammen dem Altenparlament entgegenbringen, weiterhin durch eine gute Organisation und Betreuung der Veranstaltung deutlich machen und die Landtagsfraktionen sind gut beraten, die Anträge aus dem Altenparlament politisch ernst zu nehmen“, so Anette Langer. Ihr Dank ging an die Landtagspräsidentin und das Team, das die Veranstaltung gut organisiert und freundliche begleitet.
Es sollte eine Selbstverständlichkeit des Respekts und der Anerkennung sein, die Beschlusslagen aus dem Altenparlament sorgfältig zu bewerten. Allerdings hätten die LAG-Delegierten oft den Eindruck, dass die Landtagsfraktionen die Themen lediglich standardisiert abarbeiten und auf die Hinweise nur unzureichend reagieren. Bis auf den SSW habe keine Fraktion auf die LAG-Nachfrage geantwortet ob, und wenn ja, welche Anträge in die politische Arbeit der jeweiligen Fraktion aufgenommen wurden. Das motiviert das ehrenamtlich tätige Altenparlament nicht in der Weise, wie es wünschenswert wäre, so die LAG-Vorsitzende. Die Wohlfahrtsverbände stellen derzeit die größte Delegiertengruppe und haben ihre Arbeit zum Altenparlament in den letzten Jahren kontinuierlich professionalisiert.
Dabei bleiben die Wohlfahrtsverbände nicht ohne Selbstkritik. Zu umfangreich sei in den zurückliegenden Jahren das Antragspaket gewesen, zu unübersichtlich der Themenkatalog, zu wenig nachbreitet die Anträge.
Anette Langner: “Wir haben uns auf den Weg gemacht, hier konzentrierter zu arbeiten. Es ist darüber hinaus ein wichtiges Anliegen, auch die Vorbereitungsarbeiten zum Altenparlament gemeinsam noch besser zu machen und die Ehrenamtlichen besser auf die Sitzung, die Versammlungsleitung und die Arbeit in den Workshops vorzubereiten“.
Es sollte das gemeinsame Ziel sein, das Altenparlament in seinem Image und seiner Wirksamkeit weiter zu stärken.
An die Fraktionen erging der Appell: „Es handelt sich um ein Gremium mit großer Expertise und Lebenserfahrung. Alle sind gut beraten, sehr genau zuzuhören, was das Altenparlament zu sagen hat!“

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